Wer Kinder erzieht, leistet eine sehr wichtige Tätigkeit. Die meisten Eltern unterbechen für zwei Jahre ihre Erwerbstätigkeit, damit sie sich voll und ganz um ihren Nachwuchs kümmern können. Damit diese Leistung auch finanziell unterstützt wird, erhalten Eltern schon seit einigen Jahren Erziehunggeld.
Wer bekommt Erziehungsgeld?
Unter bestimmten Vorraussetzungen erhalten Eltern Erziehungsgeld:
Erziehungsgeld wird unabhängig von der bisherigen Tätigkeit erechnet und ausbezahlt.
Wie hoch ist das Erziehungsgeld?
Wie bekommt man Erziehungsgeld?
Das Erziehungsgeld ist beim Versorgungsamt nach Geburt eines Kindes für 1 Jahr im Vorhinein durch ein formloses Schreiben zu beantragen.
Das Erziehungsgelt kann höchstens 6 Monate rückwirkend geltend gemacht werden.
Nach Antragsstellung erhält man vom Versorgungsamt einen Vordruck, der ausgefüllt an das Versorgungsamt zurückgeschickt werden muss. In der Regel müssen dem Antrag noch weitere Unterlagen wie ein Einkommensnachweis beigelegt werden.
Nach Bearbeitung des Antrages erhält man vom zuständigen Versorgungsamt einen Erziehungsgeldbescheid, der angibt, ob bzw. in welcher Höhe man Erziehungsgeld erhält.
Was geschieht bei gleichzeitigem Bezug von Entgeldersatzleistungen?
Seit dem Jahr 2001 gilt: Der Bezug von Entgeltersatzleistungen neben dem Bezug von Erziehungsgeld ist möglich, sofern Bemessungsgrundlage für die Entgeltersatzleistungen eine Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu 30 Stunden ist.
Unterhaltsansprüche werden durch die Gewährung von Erziehungsgeld nicht betroffen.
An wen kann man sich wenden?
Je nach Bundesland beraten Sie verschiedene Stellen in Fragen des Erziehungsgeldes:
Verantwortungsbewusste Eltern achten auch darauf, dass die Ernährung vielseitig und gesund ist. Kinder, welche ständig nur mit Fertiggerichten und Fastfood ernährt werden, leiden schnell unter Übergewicht. In dem Fall wird auch der Kauf der Klamotten deutlich teurer, da nicht selten in speziellen Geschäften für Übergewichtige oder alternativ für Umstandsmode eingekauft werden muss. Daher ist es sinnvoller häufig zu kochen und viel Wert auf Gemüse zu legen.
Diese staatliche Förderung soll verhindern, dass Eltern voll erwerbstätig sein müssen und keine Zeit für Ihre Kinder haben. Einschränkungen gibt es immer in unserem Land, aber auch viele Schlupflöcher. Vielleicht können durch das zusätzliche Einkommen ja Ansparungen für neue Einbauschränke gemacht werden. Die Kinder werden ja schließlich älter und benötigen auch ihren eigenen Platz. Kinder sind zeit- und kostenintensiv.