Typische Kinderkrankheiten

Fast jeder erkrankt ohne Impfung an Kinderkrankheiten wie etwa Masern. Auch Erwachsene können erkranken. Trotz Impfungen und moderner Medizin verlaufen heute noch einige Erkrankungen tödlich.
Zu den Kinderkrankheiten zählen:

Masern
Sie machen sich durch Entzündungen im Nasen Rachenraum bemerkbar. Zu einem punktförmigen Hautausschlag kommt es 3- 5 Tage danach, welcher sich beginnend hinter den Ohren auf den ganzen Körper ausweiten kann. Die Inkubationszeit beträgt 9 -12Tage, wobei die Ansteckungsgefahr 3Tage vor dem Hautausschlag beginnt und nach dem Abklingen endet. Bettruhe, viel trinken und fiebersenkende Medikamente werden empfohlen. Zur Vorbeugung wird eine Impfung empfohlen, wer an Masern erkrankte erlangt eine lebenslange Immunität.

Mumps
Zu den Symptomen zählen Schwellungen der Speicheldrüsen, Beschwerden beim Schlucken und Appetitlosigkeit. Auf 12- 25 Tage beläuft sich die Inkubationszeit. Die Ansteckungsgefahr beginnt 3 Tage vor der Schwellung und endet 9 Tage nach Schwellungsbeginn. Ab dem 12. Monat wird die MMR-Impfung empfohlen. Eine lebenslange Immunität erlangt, wer einmal erkrankt war.

Röteln
Hierbei handelt es sich um eine Viruskrankheit, welche sich durch schmetterlingsförmige Rötungen im Gesicht beginnend und über den ganzen Körper ausbreitend bemerkbar macht. Die Inkubationszeit liegt bei 2 – 3 Wochen. Die Ansteckungsgefahr beginnt 7 Tage vor dem Ausschlag und endet 10 Tage nach dem Abklingen. Einmal Erkrankte haben eine lebenslange Immunität. Vorbeugend hilft eine Impfung.

Windpocken
Diese Kinderkrankheit wird an ihren nässenden juckenden roten Bläschen erkannt. Zwei Tage vor den ersten Bläschen bis 6 Tage danach besteht Ansteckungsgefahr. Die Inkubationszeit liegt bei 10 – 28 Tagen. Zur Behandlung werden Mittel gegen Juckreiz verschrieben, da Kratzen zu Narben führt. Die Windpockenimpfung wirkt vorbeugend. Eine lebenslange Immunität erlangt, wer an Windpocken erkrankte.

Scharlach
Halsschmerzen, Fieber, Mandelentzündung, Schluckbeschwerden und eine himbeerrote Zunge gehören zu den Symptomen. Erwachsene können zudem an Mittelohrentzündung und Herzmuskelentzündung leiden. Beginnend mit den Symptomen, beginnt die Ansteckungsgefahr, welche 2 Tage nach einer Penicillinbehandlung endet.

Dreitagefieber
Zu den Symptomen gehört 3-4 Tage hohes Fieber, danach treten Rötungen auf. Ein Arzt sollte sofort bei Symptombeginn aufgesucht werden. 3 Tage vor bis Ausschlagsbeginn besteht Ansteckungsgefahr. Die Inkubationszeit liegt bei 7-14 Tage. Bettruhe und fiebersenkende Maßnahmen werden zur Behandlung angewandt.

Kinder sind meist noch sehr anfällig auf Bakterien, Viren und dergleichen. Daher sollte auf ein hygienisches Umfeld geachtet werden. Schimmelnde Grohe Waschtischarmaturen und feuchte Wände können eine hohe Gefährdung der Gesundheit darstellen. Dennoch sollten Kinder auch nicht vollkommen steril aufwachsen, da der Körper sonst keine Abwehrkräfte entwickelt. Es ist also absolut in Ordnung wenn Kinder vom draußen Spielen verdreckt werden.

Die aufgeführten Krankheiten lassen sich durch Impfung bekämpfen. Es ist allerdings sinnvoller diese auszusitzen, da der Körper Antikörper bilden kann. Die genannten Krankheiten sind nämlich für Erwachsene viel gefährlicher als für Kinder und können Folgeschäden verursachen. Gegen Spinalkanalstenose Beschwerden kann man leider nicht geimpft werden, doch ist es wie erwähnt nicht immer gut für einen Menschen, wenn er nie in Berührung mit Krankheitserregern kommt. Die Krankheiten sind zwar lästig und können in seltenen Fällen gefährlich sein, sind aber bei weitem nicht so schädlich wie im Erwachsenenalter. Bei Röteln kann eine erwachsene Frau z. B. unfruchtbar werden. Ein Kind kann das nicht.

Masern, Mumps und Röteln zählen zu den hierzulande am häufigsten vorkommenden Kinderkrankheiten. Viele Kinder ängstigen sich jedoch vor dem Besuch beim Kinderarzt, sodass ein solcher Termin mitunter mit Schwierigkeiten über die Bühne geht. Was aber soll ein (Klein-)Kind mit einem Stetoskop oder einer bedrohlich anmutenden Kopfleuchte auch anfangen? Dass derartige Gerätschaften bei der Untersuchung hilfreich sein sollen, ist in den Augen der lieben Kleinen oftmals nur schwer zu verstehen.

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